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Augusto Pinochet Augusto José Ramón Pinochet Ugarte wurde am 25. 11. 1915 in ValparaÃso, einer Hafenstadt in Chile geboren und starb am 10.12.2006 in Santiago de Chile. Sein Todestag fällt kurioserweise mit dem Tag der Menschenrechte der UNO, sowie dem Tag zusammen, an dem traditionell der Gewinner des Friedensnobelpreis bekannt gegeben wird. Unter den vielen Putschisten, die Südamerika hervorgebracht hat, nimmt der chilenische General und spätere Diktator Augusto Pinochet eine besondere Rolle ein. Am 11.09.1973 putschte er sich als Vorsitzender einer Militärjunta gegen den gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende an die Spitze Chiles und trat erst am 11.03.1990. Er erhielt starke Unterstützung aus Washington, das ein Zeichen für andere Länder setzen wollte und eine „Kubaisierung“ des Kontinents verhindern wollte. Während Pinochet in Chile eine breite Basis an Unterstützern aus unterschiedlichen, meist jedoch eher rechten Lagern, erhielt, verurteilte ihn die Weltöffentlichkeit wegen zahlloser Menschrechtsverletzungen. Mehr als 3.000 Menschen starben oder verschwanden spurlos. Folter und Unterdrückung war an der Tagesordnung und Chile war ein blutiger Schauplatz des kalten Krieges mit Unterstützung durch die USA. Nach dem Ausscheiden aus seinem Amt wurde versucht Pinochet den Prozess zu machen, er wurde jedoch 2001 aus gesundheitlichen Gründen für verhandlungsunfähig erklärt und starb als freier Mann am Tag der Menschrechte.
Isabel Allende Isabel Allende wurde am 02.08.1942 in Lima, Peru geboren und ist zweifelsohne aktuell die bekannteste zeitgenössische Schriftstellerin Chiles. Viele ihrer Bücher, von denen sie 51 Millionen Exemplare weltweit in 27 Sprachen verkaufte, tragen starke autobiographische Züge. Mit Romanen, wie „Das Geisterhaus“, „Fortunas Töchter“ und „Der unendliche Plan“ erlangte die Journalistin Weltruhm. Sie ist die Großnichte des ehemaligen Präsidenten Salvador Allende, der von Pinochet gestürzt wurde, und die Großcousine von dessen Tochter Maria Isabel Allende.
MarÃa Isabel Allende MarÃa Isabel Allende Bussi wurde am 18.01.1945 in Santiago de Chile, als Tochter des ehemaligen Präsidenten Salvador Allende, geboren. Als Politikerin führt sie das Erbe ihres Vaters fort. Sie ist im chilenischen Parlament Abgeordnete für die Sozialistische Partei und wurde am 19.03.2003 mit nur einer Stimme Mehrheit zur Präsidentin des Unterhauses gewählt.
Salvador Allende Salvador Allende Gossens wurde am 26.06.1908 genau wie sein Widersacher Pinochet in ValparaÃso, Chile geboren. Er starb am 11.09.1973 in Santiago de Chile durch einen Putsch gegen seine Regierung. Salvador Allende, promovierter Arzt, war von 1970 bis 1973 frei gewählter Präsident Chiles. Das Ziel Allendes Präsidentschaft war eine sozialistische Gesellschaft nach dem Vorbild Kubas mit demokratischen Mitteln zu erreichen. 1973 starb er beim Putsch von Augusto Pinochets Militärjunta.
Pablo Neruda Pablo Neruda, alias Neftalà Ricardo Reyes Basoalto wurde am 12.07.1904 in Parral, Chile geboren und starb am 23.09.1973 in Santiago de Chile. Er ist einer der bekanntesten Dichter, Lyriker und Schriftsteller Chiles. 1971 erhielt er den Literaturnobelpreis. Er setzte sich vorwährend gegen den Faschismus in Chile und Spanien ein. Unter der Regierung von Salvador Allende war er Botschafter in Frankreich. Kurz nachdem die Regierung gestürzt wurde, starb er an Krebs und seine Fans nutzen sein Begräbnis als erste öffentliche Stellungnahme gegen die Militärjunta von Pinochet. 1974 ehrte die damalige DDR den sozialistischen Schriftsteller mit einer Briefmarke.
Gonzalo Bravo Gonzalo Bravo ist Weltrekordhalter aus Chile. Er fuhr mit einem umgebauten Suzuki Jeep höher als jemals jemand vor ihm in einem Bodenfahrzeug. Lesen Sie hier mehr dazu.
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