Start

Anmeldung



Spannendes Suedamerika

Welches Land interessiert Sie am meisten?
 
 
Südamerika Fakten - Infos von Urlaub bis Geschichte
Der Ritt auf dem Vulkan - Ojos del Salado



Der Ojos del Salado ist ein ruhender Schichtvulkan am Rande der Atacamawüste in den Anden. Mit 6893 Metern ist er der höchste Vulkan der Erde und nach dem Aconcagua, eigentlich Cerro Aconcagua, mit 6962 Metern, auch der zweithöchste Berg Südamerikas. Der Berg befindet sich auf 27° 6′ 34″ S und 68° 32′ 24″ W, auf der Grenze zwischen Argentinien und Chile und hat jeweils einen Gipfel in jedem dieser Länder. Aufgrund der Lage am Rande der Atacama-Wüste, - übrigens hält diese den Rekord für den trockensten Fleck der Erde -, sind seine Gipfel, trotz der enormen Höhe, nur selten mit Schnee bedeckt.

Obwohl der Berg als ruhend bezeichnet wird, was nur heißt, dass er nicht explodiert, wurden immer wieder Aktivitäten festgestellt, bei denen Wasser- und Schwefeldämpfe austraten, zum Beispiel in den Jahren 1937, 1956 und 1994.

Der Berg wurde bereits zur Inkazeit bestiegen und wahrscheinlich für Opferrituale benutzt. Dass allein die Besteigung schon eine enorme Leistung darstellt, bezeugt die Tatsache, dass heutzutage nur erfahrene Bergsteiger sich in die unwirklichen Regionen des Gipfels vorwagen. Die erste verbriefte Gipfelbesteigung gelang im Jahre 1937 einer polnischen Expedition um die Bergsteiger Jan Szczepanski und Justyn Wojsznis.

Neben der Tatsache, dass der Ojos del Salado der zweithöchste Berg Südamerikas ist, fand laut Guiness-Buch der Weltrekorde auch, sozusagen auf seinem Rücken, ein sensationeller „Ritt auf dem Vulkan“ statt. Demnach stellte der Chilene Gonzalo Bravo mit seinem Beifahrer Eduardo Canales mit einem umgebauten Suzuki Samurai am 21. April 2007 einen neuen Weltrekord für die größte erreichte Höhe mit einem Fahrzeug auf, indem er bis zu einer Höhe von 6688 Metern fuhr. Nur einige Monate vor ihm hatte der deutsche Abenteurer Matthias Jeschke den Guiness Weltrekord  mit seinem Wrangler Unlimited auf die Marke von 6.646 Metern gehoben und dabei auf dem höchsten Punkt ihrer Fahrt ein Schild mit der Aufschrift "Parkplatz nur für Jeeps: Andere kommen hier eh nicht hin!" ("Jeep Parking Only: All others don't make it up here anyway.") hinterlassen, das sich Gonzalo Bravo und sein Team nach ihrem Weltrekord als Souvenir mitnahmen. Für ihn hatte die Fahrt mit dem umgebauten Jeep erst beim dritten Anlauf geklappt. Einmal streikte das Wetter und beim zweiten Versuch ging der Motor in Flammen auf. Doch bekanntlich sind ja alle guten Dinge drei!

 
Urlaub in Guyana



Wer Urlaub in Guyana macht, kommt hauptsächlich wegen der Natur, denn noch etwa 80% des Landes sind mit ursprünglichem Regenwald bedeckt, damit eines von vier verbleibenden Ur-Regenwaldgebieten der Welt. Die Anderen befinden sich im Kongo, Papua Neuguinea und Amazonien.  
Guyana bedeutet in der Sprache der Indianer „Land des Wassers“ und es gibt tatsächlich eine Vielzahl an Flüssen und Bächen. Der Begriff beschränkt sich nicht auf das eigentliche Guyana, sondern wird auch für Surinam, als Niederländisch Guyana und Französisch Guyana gebraucht. Das Land ist der einzige Englischsprachige Staat in Südamerika und Heimat vieler gefährdeter Spezies mit einzigartigen überlebensfähigen Populationen.
Viele der Flüsse Guyanas gehören zum Amazonas Becken und speisen auch den großen Fluss. Touristisches „Wasser-Highlight“ ist der Kaieteur Wasserfall, mit 225 Metern Fallhöhe der höchste seiner Art auf der Erde, weil sein Wasser in einer einzigen Stufe herabfällt. Der Potaro-Fluss fällt hier am Eingang der gleichnamigen Schlucht äußerst eindrucksvoll über  eine Sandsteinklippe vom Hochland Guyanas auf Meeresniveau herab.

Im 17. und 18. Jahrhundert gab es auf dem Gebiet des heutigen Guyana nur die drei niederländischen Kolonien Essequibo, Berbice und Demerara. In der bewegten Vergangenheit des Landes gibt es zahlreiche Herrschaftswechsel zwischen Spanien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien. Das Gerangel endet erst final mit der Unabhängigkeit von Großbritannien am 26. Mai 1966. Weitere vier Jahre später, nämlich am 23. Februar 1970, wurde die bis heute bestehende Repbulik Guyana gegründet. (Mehr zum Thema Urlaubsreisen allgemein unter Urlaubsreisen365 - das Reiseportal)
Was die Bevölkerung angeht, so gibt es kurioser Weise einen mehrheitlichen indischen Anteil. Dies liegt in der Kolonialgeschichte begründet, in deren Verlauf Arbeitskräfte aus Britisch-Indien, als Ersatz für Afro-Guyaner ins Land geholt wurden. Da der Großteil also ursprünglich aus Indien stammt, ist die Kultur Guyanas heute auch von indischen Traditionen und dem Hinduismus geprägt. Das Land, das zwischen Venezuela, Brasilien, Surinam und dem Atlantik liegt, ist übrigens einer der Mitgliedstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz.

 

Weiterlesen...
 
Surinam - Natur und Umwelt


Surinam ist der einzige Staat in Südamerika, dessen Landessprache Niederländisch ist. Es gehört zu den „Guyana-Staaten“, was auf den großen Wasserreichtum hindeutet, und wird deshalb auch Niederländisch Guyana genannt. Nach einer bewegten Geschichte wurde das Land allerdings 1975 von den Niederlanden unabhängig und geht seitdem seine eigenen Wege.

Geografie Surinams

Der Staat Surinam liegt im Norden Südamerikas und grenzt dort an den Atlantischen Ozean. Seinen Namen hat das Land vermutlich vom Stamm der Surinen. Der Staat grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Guyana und im Osten an Französisch Guyana. Mit einer Fläche von etwa 164.000 km2 ist er das kleinste unabhängige Land in Südamerika.
Die Gliederung des Landes stammt noch aus der Kolonialzeit, demnach gibt es für die knapp 500.000 Einwohner zehn Distrikte, die sich wiederum in 62 Verwaltungseinheiten als Ressorts unterteilen. Die jeweiligen Hauptstädte sind (in alphabetischer Reihenfolge): Brokopondo, Commewijne, Coronie, Marowijne, Nickerie, Para, Saramacca, Sipaliwini, Wanica, Paramaribo.

 

Gebirge in Surinam

Surinams Landfläche ist zu etwa 80% mit Regenwald bedeckt, der zum großen Amazonas Regenwald gehört. Der größere Anteil steht natürlich in Brasilien. Das Land verfügt jedoch auch über Berge, der Höchste ist mit 1280 Metern der Julianatop, der nach der niederländischen Königin benannt ist. Auch die Gebirgsketten, die im südlichen Landesteil liegen tragen natürlich mehrheitlich niederländische Namen, das Eilerts de Haan – Gebirge, das Wilhelminagebirge und das Tumuk Humak-Gebirge.

 

 

Weiterlesen...
 
Die Legende von El Dorado, dem Vergoldeten

 


Im Andengebiet Kolumbiens lebte zur Zeit der ersten Entdecker ein Volkstamm, der Muisca genannt wurde. Jedes Mal wenn ein neuer Regent des Muisca-Volkes seine Herrschaft begann, kam es zu einer eindrucksvollen feierlichen Handlung, der im Jahre 1636 erstmals auch ein Spanier als Augenzeuge beiwohnte. Der daraus entstandene Bericht begründet die Legende von El Dorado, dem Goldmann, und sorgte für den Tod unzähliger Indianer, nicht nur im heutigen Kolumbien. Der Spanier schrieb über den Inthronisationsritus:


Am Guatavita-See bauten die Indianer ein Floß aus Schilf. Darauf stellten sie vier Räucherpfannen mit brennendem Weihrauch. Die Sonne wurde vom Rauch verdunkelt. Sie zogen den Prinzen aus und rieben ihn mit klebriger Erde ein. Sie überschütteten ihn mit Goldstaub, so dass er über und über mit Gold bedeckt war. Nun führten sie ihn auf das Floß, auf dem bereits vier der obersten Häuptlinge, alle mit Federn, Kronen, Armbändern, Ohrringen und Anhängern aus purem Gold geschmückt, warteten. Der Prinz blieb regungslos stehen und die Indianer häuften zu seinen Füßen große Berge von Gold und Smaragden an, die er seinem Gott opfern sollte. Das Floß legte vom Ufer ab und das Volk begann mit Trompeten, Flöten und Gesang so zu musizieren, dass es von den Bergen wiederhallte. In der Mitte des Sees angekommen, hisste man eine Flagge und es kehrte Stille ein. Das Opfer begann. Der vergoldete Indianerprinz warf den ganzen Haufen Gold ins Wasser des tiefen Sees und die Häuptlinge folgten seinem Vorbild.
Danach zog man die Fahne ein und während das Floß wieder auf das Ufer zusteuerte, erklang erneut der Gesang und die Musik. So wurde der neue Regent in sein Amt eingeführt und als König anerkannt.

 

Weiterlesen...
 
Die Admiral Graf Spee - diplomatischer Sieg am Rio de la Plata



Dies ist die Geschichte des berühmten Westentaschen-Schlachtschiffs Admiral Graf Spee, das nach kurzer aber erfolgreicher Kaperfahrt in den Gewässern vor Afrika und Südamerika im Rio de la Plata zwischen Uruguay und Argentinien selbst-versenkt wurde. (Sehen Sie am Ende des Artikels einige bewegte Bilder)

 

Die Geburt einer Legende

Die Admiral Graf Spee hatte ihren Namen, den sie zur Indienststellung bei der deutschen Kriegsmarine am 06.01.1936 durch Adolf Hitler erhielt, zu Ehren des Vizeadmirals Maximilian Graf von Spee, der im ersten Weltkrieg letzter Kommandant des bei den Falkland Inseln vernichteten Ostasiengeschwaders war. Die Bauzeit betrug 21 Monate in der Reichsmarinewerft in Wilhelmshaven. Deutschland musste sich zu diesem Zeitpunkt noch an die Vorgaben des Versaillers Vertrages (bzw. auch an das deutsch-englische Flottenabkommen vom Juni 1935) halten, das gewisse Obergrenzen im Bereich der militärischen Rüstung für den Verlierer des ersten Weltkrieges vorsah. So durfte ein gewisses Gesamtgewicht nicht überschritten werden, was dazu führte, dass durch einen Kompromiss mehr Wert auf Motorisierung, Bewaffnung und Geschwindigkeit gelegt wurde, als auf Panzerung.

 

Das Westentaschen-Schlachtschiff auf dem Weg in den zweiten Weltkrieg

Die ersten Jahre war die Graf Spee das Flaggschiff der deutschen Marine und ganzer maritimer Stolz der Nationalsozialisten. Als diese Ihre „Legion Kondor“ im spanischen Bürgerkrieg „ausprobierten“ war auch die Admiral Graf Spee in den Gewässern und sicherte den deutschen Einsatz ab. (Feierte die Wehrmacht Erfolge und meisterte somit die „Generalprobe“ für den bevorstehenden Weltkrieg, so hatte die deutsche Marine in diesem Krieg kein so rühmliches Auftreten. Das Panzerschiff „Deutschland“ wurde bei einem Fliegerangriff von einer Bombe getroffen und es kam zu hohen Verlusten.) 1937 wurde die Graf Spee dann bei der internationalen Flottenparade zu Ehren der Krönung Georgs VI. von England präsentiert.

Nach dem sogenannten Z-Plan von Erich Raeder, der seit 1928 die Leitung der Reichs- bzw. Kriegsmarine übernommen hatte, sollten ab dem Frühjahr 1939 in fünf bis sechs Jahren enorme Marine-Streitkräfte aufgebaut werden, um Großbritannien im kommenden Krieg Paroli bieten zu können. Es sollte eine Flotte von 10 Großkrampffischen (ah, Sie sind noch wach!), 15 Panzerschiffen, 4 Flugzeugträgern, 49 Kreuzern, 158 Zerstörern und Torpedobooten, 75 Schnellbooten und 227 Minensuch- und Räumbooten und 249 U-Booten entstehen. Der Kriegsausbruch am 01.09.1939 und die Kriegserklärung Englands machten diesen Plan natürlich hinfällig.

 

Kriegsausbruch und Beginn des Handelskrieges

So war zu Kriegsbeginn keine entsprechende deutsche Flotte vorhanden und auch die Admiral Graf Spee operierte als Einzelschiff mit Versorger, dem Trossschiff Altmark, im Atlantik und im Indischen Ozean. Das Westentaschen-Schlachtschiff hatte bereits am 23. August 1939 seinen Liegeplatz verlassen und war im Südatlantik auf Warteposition gegangen. Man erlebte den Kriegsbeginn somit bereits auf offener See, wurde jedoch erst nach knapp einem Monat, am 26.09.1939 auf Kaperfahrt gegen britische Handelsschiffe befohlen. Am 30.09. wurde dann auch als erstes von neun Schiffen die britische „Clement“ auf ihrer Fahrt nach Bahia in Brasilien aufgebracht und versenkt.

Einerseits wurde der britischen Marine damit die Anwesenheit eines deutschen Panzerschiffes bewusst, andererseits setzte Kapitän Langsdorff Maßstäbe in Bezug auf den Umgang mit gegnerischen Schiffen im Handelskrieg. Die gestellten Schiffe wurden gewarnt, der Besatzung wurde Zeit zum Verlassen gegeben, Offiziere von der Graf Spee aufgenommen, die Mannschaften wurde als Kriegsgefangene an das Trossschiff übergeben und die Schiffe dann versenkt. Bei der Kaperfahrt des Schlachtschiffes kam kein Mensch ums Leben und die Gefangenen wurden vorbildlich behandelt. Bis zum siebten Dezember des Jahres wurden noch weitere acht britische Schiffe mit insgesamt etwa 50.000 Bruttoregistertonnen versenkt, darunter die „Huntsman“, „Travanian“ und der Turbinenfrachter „Doric Star“. Versorgt wurde die Admiral Graf Spee vom Trossschiff Altmark, von dem sie am 06.12.1939 zum neunten und letzten Mal Treibstoff übernahm.

 

 

Weiterlesen...
 
«StartZurück1234WeiterEnde»

Seite 3 von 4
Banner
 

Fotografen gesucht!

Kommen Sie mit Ihren eigenen Bildern gross raus! Veröffentlichen Sie Ihre schönsten Südamerika-Bilder und unterstützen Sie nebenbei einen guten Zweck! Mehr unter "Hobbyfotografen gesucht!" oder am unteren Bildrand ;-)

Wer ist online

Wir haben 59 Gäste und 2 Benutzer online