Start Peru
Peru
pe.png Denkt man an Peru, fallen einem sicher zuerst die Anden, Machu Pichu und die Inka ein. Die Spanier vermuteten dort das Goldland, el dorado, von dem so viele Einwohner Südamerikas ihnen berichtet hatten. Peru ist bekannt für seine frühgeschichtlichen Ausgrabungen, aber auch für die Nazca-Linien, die schon zu so manchen Spekulationen Anlass gegeben haben. Erich von Däniken sah darin Zeichen für Außerirdische, andere sprechen von erweiterten Wasserlinien oder rituellen Pfaden. Diese Linien werden heute gerne Touristen aus dem Flugzeug heraus gezeigt. Das kulturelle Leben in Peru heute spielt sich hauptsächlich in den großen Städten, insbesondere in Lima, ab und ist durch enorme spanische Einflüsse geprägt. Dies gilt auch für die Religion. Was dieses wunderschöne Land in Südamerika sonst noch zu bieten hat, erfahren wir hier.
  • Land und Leute - Peru   ( 1 Beitrag )
    Neben Bolivien ist Peru das einzige Land in Südamerika mit mehrheitlich indigener Bevölkerung. Es hat bereits in seiner frühen Geschichte berühmte und mächtige Menschen hervorgebracht, so haben die Inka-Könige über ein enorm großes Gebiet in Süd- und Mittelamerika geherrscht. Daniel Alomía Robles, ein Musikwissenschaftler und Komponist von Opern und Zarzuelas schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts das wohl berühmteste Lied Perus, El Cóndor Pasa, das 2004 zum Patrimonio cultural de la Nación erklärt wurde. Manche kennen eher die abgewandelte Form von Simon und Garfunkel, oder die Darbietung der Panflötenspieler in Europäischen Fussgängerzonen. Eine Legende des peruanischen Fußballs, 1972 südamerikanischer Fußballer des Jahres, ist Teófilo Cubillas, der 2004 in die Liste der 125 besten, noch lebenden Fußballer der Welt aufgenommen wurde. Weitere berühmte Leute aus Peru, oder Fakten zum Thema Land und Leute finden sich in dieser Kategorie.
  • Reise und Urlaub Peru   ( 1 Beitrag )
    Oftmals beginnt eine Rundreise durch Südamerika mit der Landung in der peruanischen Hauptstadt Lima. Dort spielt sich auch der für den Touristen interessanteste Teil der Kultur des Landes ab. Die Stadt mit über sieben Millionen Einwohnern pulsiert und vermittelt dem Urlauber einen guten Eindruck einer südamerikanischen Großstadt. Cusco hingegen, als alte Hauptstadt des Inkareiches, beherbergt heute noch zahllose indianische Künstler und Handwerker, die dem Reisenden gerne etwas zum Mitnehmen herstellen. Ein Urlaub in Peru ist schwer ohne den Besuch von Machu Pichu, der erst spät im letzten Jahrhundert entdeckten Inkasiedlung in den Anden, vorzustellen. Ein Ausflug dorthin schlägt meist mit ein paar Tagen zu Buche, bleibt aber unvergessen, ebenso wie ein Ausflug mit dem Flugzeug über die berühmt berüchtigten Nazca-Linien, die aus der Vogelperspektive Bilder von z. B. Spinnen oder Vöglen offenbaren. Meist macht der Urlauber in Peru einen Abstecher an den höchsten kommerziell schiffbaren See der Welt, den Titikaka, den sich das Land mit Bolivien teilt. Dort kann man Kultur und Erholung in hervorragenden Unterkünften verbinden. Alles was es sonst noch zum Thema Tourismus, Reise, Urlaub und Peru gibt, findet sich in dieser Kategorie.
  • Peru kulinarisch   ( 1 Beitrag )

    Die peruanische Küche ist ein Schmelztiegel aus indianischen und europäischen, vornehmlich spanischen Rezepten. An der Küste herrschen Fischgerichte vor, die mit Gemüse aller Art dargereicht werden. Auch Suppen gehören zur kulinarischen Tradition des Andenstaates und ein Muss sind die allgegenwärtigen Pfefferschoten, die man zu Recht als sehr scharf bezeichnen  darf. Ähnlich den spanischen Tapas gibt es in Peru Piqueo, also die Möglichkeit alles mal in kleinen Portionen zu probieren. Was die Getränke angeht, steht der Einheimische auf Urtümliches, auch wenn es Wein und Bier gibt. Nationalgetränke in den Penas sind Chicha, ein Maissaft und der all-time-favourite Pisco Sour, ein Gemisch aus Schnaps, Zucker und Zimt mit Limonensaft und flüssigem Eiweiß - mhh, smackelig!

  • Geographie Perus   ( 1 Beitrag )

    Peru liegt knapp südlich des Äquators und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien, mit dem es sich den Titikakasee, den höchsten schiffbaren See der Welt teilt. Die alles beherrschenden Anden sind fast schon ein Markenzeichen Perus, sie erheben sich hinter einem schmalen und trockenen Küstenstreifen und werden im Süden von Vulkanen beherrscht. Alexander von Humboldt nannte die Gegend deshalb die Allee der Vulkane. Das Land verfügt über mehrere Klimazonen und teilt sich mit Brasilien einen Teil des Amazonas - Regenwaldes.

  • Geschichte Perus   ( 3 Beiträge )

    Die Geschichte Perus hängt für uns Europäer unzertrennlich mit dem Reich der Inka zusammen. Sie haben dort mysteriöse und anmutende Spuren hinterlassen, wie zum Beispiel, die verlorene Stadt der Inka in den Anden, Machu Picchu. Doch auch die wegen Ihrer ungewöhnlichen Keramik bekannten Nazca lebten in Peru in Küstensiedlungen wie Cahuachi, bauten große zeremonielle Zentren und hinterließen uns die berühmten Nazca-Linien. Die Kolonialisierung des Landes durch Spanien wiederum ist mit Francisco Pizarro verbunden und begann 1532. Pizarro machte sich einen Krieg um die Thronfolge zwischen zwei Inkaherrschern zunutze und löschte das Reich der Andenkrieger ein für alle mal aus. Er zerstörte dabei unwiederbringliche Kunstschätze und Aufzeichnungen des Volkes. 1821 erklärte sich Peru unabhängig, weil José de San Martín, der Befreier Argentiniens, die Hauptstadt Lima eingenommen hatte. Doch endgültig wurden die Spanier erst von Simón Bolívar im Jahre 1824 besiegt.

  • Kurioses aus Peru   ( 1 Beitrag )

    Wenn es um Kurioses oder Merkwürdiges aus Peru geht, kommt man ja eigentlich nicht an den Nasca-Linien vorbei, die sogar weltweit zu den Skurrilitäten zählen. Unter den Punkt bermerkenswert fällt auf jeden Fall auch, dass durch die Überfischen in Perus Gewässern, die Sardellen seit den 70er Jahren ausgerotten sind und jetzt die Sorge den Delfinen gilt. Und wenn es gerade um Umweltschutz geht, ist es außerdem kurios, dass durch die Bekämpfung der Kokafelder mit Pflanzenschutzmittelsprühungen aus Flugzeugen die Flüsse in den Anden zusätzlich verseucht werden, wo doch der Bergbau und die Abgase, zum Beispiel in Lima, eh schon für riesige Umweltprobleme sorgen. Wenn man sich den Verteidigungssektor in Peru ansieht, stellt man schnell fest, dass es kein Land in LAteinamerika gibt, in dem der Präsident so großen Einfluss auf das Militär hat wie hier.

Banner